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Warum Nahrungsergänzungsmittel *keine* Füllstoffe beinhalten sollten!

Inhalt: Füllstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln

 

Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln steht bei zahlreichen Personen an der Tagesordnung, um sicherzustellen, dass der Organismus ausreichend Vitamine und Mineralien zur Verfügung hat, um die körpereigenen Aufgaben zu erfüllen. In erster Linie dienen Nahrungsergänzungsmittel (englisch: Supplements) zur Ergänzung der generellen Nahrungsaufnahme. Neben gesundheitsbewussten Menschen, supplementieren vor allem gezielte Personengruppen Nahrungsergänzungsmittel, die zum Beispiel eine Krankheit und einhergehend einen Mehrbedarf an Nährstoffen aufweisen.

▶︎ Als kleine Erinnerung: Nahrungsergänzungsmittelherstellern ist es nicht gestattet gesundheitswirksame Aussagen zu tätigen bis auf ein paar Ausnahmen festgelegter Gesundheitsaussagen, die in den sogenannten Health-Claims-Verordnungen festgehalten sind.

Darüber hinaus tummeln sich zahlreiche Foren im Internet, die sich über etwaige körperliche Beschwerden und Ähnliches austauschen und ebenfalls darüber, was ihnen zur Verbesserung der Symptome geholfen hat. Wir möchten Dir an dieser Stelle unseren Beitrag von Hashimoto-Mentor Peter Gehlmann ans Herz legen, der aus seiner Sicht schildert, wie er mit seiner Autoimmunkrankheit Hashimoto umgeht.

Uns von Sports & Health liegt etwas am Herzen. Und zwar möchten wir Dich und Deine Gesundheit unterstützen. Neben einem breiten Nahrungsergänzungsmittel-Repertoire ist es uns besonders wichtig, dass Du Supplements erhältst, die absolut frei von Füllstoffen sind. Du kannst Dir sicher sein: wenn wir ein neues Produkt planen, dann ist es unser oberstes Ziel, Dir ein absolut reines Produkt zu bieten.

In diesem Beitrag möchten wir ganz besonders das Thema „Füllstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln“ behandeln, denn mit Erschrecken stellen wir immer wieder fest, dass zahlreiche Nahrungsergänzungsmittelhersteller Füllstoffe in ihren Supplements beinhalten und das möchten wir nicht einfach so stehen lassen – aus diesem Grund möchten wir Dich aufklären und Dir aufzeigen, was Füllstoffe eigentlich sind, welche es gibt und warum es überhaupt nicht notwendig ist, Füllstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln zu verwenden – auch, wenn wir uns damit keine Freunde innerhalb des Hersteller-Dschungels machen; denn Deine Gesundheit ist es, die uns am Herzen liegt.

Und wenn die Verwendung von Füllstoffen nicht notwendig ist, warum werden mikrokristalline Cellulose und Magnesiumstearate (um bereits zwei Beispiele für Füllstoffe in Supplements einzuwerfen) genutzt? Lies weiter unseren Beitrag „Warum Nahrungsergänzungsmittel *keine* Füllstoffe beinhalten sollten“ und erfahre genau das.

 


 

Aus welchen Gründen sollten Nahrungsergänzungsmittel keine Füllstoffe enthalten?

Gründe gegen Füllstoffe gibt es einige und um es mit drei Sätzen auf den Punkt zu bringen:

▶︎ Du nimmst etwas zu Dir, was Du Dir mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht einverleiben möchtest

▶︎ Es ist durchaus möglich, dass die Bioverfügbarkeit viel schlechter ist im Vergleich zu Nahrungsergänzungsmitteln ohne Füllstoffe

▶︎ Du bezahlst die Füllstoffe mit

 


 

Welche Füllstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln gibt es und aus welchen Gründen verwenden Hersteller diese?

Um es einmal konkret festzuhalten: kein Füllstoff ist gänzlich erforscht bisher. Wir denken, dass genau aus diesem Grund Bedenken bei der Verwendung in Nahrungsergänzungsmitteln entstehen sollten. Darüber hinaus stehen einige Füllstoffe im Verdacht, die Nährstoffe aus der Nahrungsaufnahme deutlich zu erschweren. Im Folgenden zählen wir bekannte Zusatzstoffe (wie zum Beispiel Füllstoffe, Trennmittel, Stabilisator) auf und gehen hierbei besonders auf Magnesiumstearat und Mikrokristalline Cellulose im Detail ein.

  • Magnesiumstearat als Füllstoff
    Magnesiumstearat wird in der Industrie bei der Herstellung von Lebens- und Nahrungsergänzungsmitteln sowie Medikamenten und Kosmetika als sogenanntes Fließ- und Trennmittel eingesetzt.

    Das Salz sorgt dafür, dass sich im Endprodukt keine Klumpen bilden und einzelne Bestandteile besser und gleichmäßiger vermischt werden können, wodurch sich verschiedene Herstellungs- und Abfüllungsprozesse optimieren lassen.

    Magnesiumstearat verhindert zum Beispiel, dass bei der maschinellen Produktion von Lebensmitteln und Nahrungsergänzungen die Maschinen nicht so stark verschmutzen, weil die einzelnen Bestandteile nicht anhaften und verkleben können.

 

Ohne den Einsatz von Magnesiumstearat passiert es häufig, dass Reste des abzufüllenden Pulvers in Teilen der Maschine kleben bleiben, wodurch häufigere Säuberungen nötig sind und die Maschinen schneller verschleißen. Bei der Kapselherstellung sorgt das Salz dafür, dass in jede Kapsel genau die gleiche Menge an Rohstoffen abgefüllt werden kann und jede Kapsel damit inhaltlich identisch ist.


▶︎ Warum wird Magnesiumstearat eingesetzt? Magnesiumstearat wird vor allem aus wirtschaftlichen Interessen der Hersteller eingesetzt, um die Produktionskosten möglichst günstig zu halten. Welche verheerenden Nachteile Magnesiumstearat in Bezug auf unseren Organismus haben kann, das haben wir Dir in unserem ausführlichen Beitrag „Magnesiumstearat – unbedenklicher Zusatzstoff oder krankmachendes Trennmittel?“ zusammengefasst – lies am besten gleich nach!
 

  • Mikrokristalline Cellulose als Füllstoff (E 460)
    Sehen wir uns die Definition der Europäischen Kommission an, ist mikrokristalline Cellulose als eine aus Stämmen von Pflanzenfasern gewonnene gereinigte und teilweise aufgespaltene Cellulose. Genauer: ein Pflanzenmaterial aus Holzzellstoff oder Baumwollinters, die für die Gewinnung von Cellulose aufgeteilt wird. Während der Gewinnung werden über die Hinzugabe von Mineralsäuren kleine Bestandteile gebildet – auf diesem Weg wird der Zellstoff verfeinert und es entsteht mikrokristalline Cellulose. [1], [2]

 

▶︎ Warum wird mikrokristalline Cellulose eingesetzt? Um es direkt auf den Punkt zu bringen, wird mikrokristalline Cellulose für vollautomatische Maschinen eingesetzt und dient vor allem zur schnelleren uns kostengünstigeren Produktion. Dieser Schachzug stammt vor allem daher, die beinhalteten Wirkstoffe fließfähiger zu machen, um eine Verstopfung der Produktionsmaschinen zu vermeiden. Auch die vom Produzenten gewählte Kapselgröße spielt beim Einsatz von mikrokristalliner Cellulose eine entscheidende Rolle, denn es ist so:

  • Der Einsatz von kleinen Kapseln ist überwiegend ausreichend
  • Die gängige Kapselgröße, die in Produktionen zum Einsatz kommt, ist allerdings die Größe 00

 

Wir haben uns mit der Thematik rundum mikrokristalline Cellulose weiter auseinandergesetzt und ebenfalls die möglichen Folgen bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit diesem Füllstoff angesehen. Um weitere Informationen zu erhalten, lies am besten gleich unseren Beitrag „Ist mikrokristalline Cellulose schädlich für die Gesundheit?“

 


 

Wie erkennst Du Füllstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln?

Jedes Nahrungsergänzungsmittel enthält Deklarationen wie zum Beispiel die Zutaten – hier ist es nach deutschem Gesetz Pflicht etwaige Füllstoffe aufzulisten. Je nach Stellenwert innerhalb der Zutaten erkennst Du in welchem Verhältnis ein Füllstoff enthalten ist. Ein Beispiel: Du bestellst Dir MSM Kapseln. Als erste Zutat wird MSM (Methylsulfonylmethan) aufgezählt, was bedeutet, dass MSM als Zutat mit dem größten Anteil im Produkt vorhanden ist. Als zweites könnte mikrokristalline Cellulose (MCC) folgen, was bedeutet, dass MCC am zweitmeisten im Produkt vertreten ist. Das Verhängnisvolle an der Deklarierung von mikrokristalliner Cellulose ist, dass es zum Beispiel von mikrokristalliner Cellulose modifizierte Abkömmlinge gibt die etwas schwieriger zu erkennen sind – wir listen Dir die Mikrokristalline Cellulose-Abkömmlinge hier auf:

  • Enzymatisch hydrolysierte Natrium-Carboxymethylcellulose (E 469)
  • Ethylcellulose (E 462)
  • Methylcellulose (E 461)
  • Methylethylcellulose (E 465)
  • Natrium-Carboxymethylcellulose (E 466)
  • Vernetzte Carboxymethylcellulose (E 468)

 


 

mikrokristalline cellulose_magnesiumstearat

 


 

Fazit: Füllstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln

Auf den Grundsatz runtergebrochen werden Füllstoffe in erster Linie aus wirtschaftlichen Gründen eingesetzt. Magnesiumstearat und mikrokristalline Cellulose werden demnach eingesetzt, um Kosten zu sparen und eine schnelle und kostengünstige Produktion voranzutreiben. Die Problematik, die hierbei entsteht, ist, dass diese Füllstoffe nicht gänzlich erforscht und bereits kritisch hinterfragt sind und absolut keine aufgestellten Thesen revidiert wurden bisher (welche das genau sind, kannst Du wunderbar in unseren verlinkten Beiträgen innerhalb dieses Beitrages herausfinden).

Uns von Sports & Health ist der unerforschte Faktor ein zu hohes Risiko und aus diesem Grund verzichten wir gänzlich auf Zusatzstoffe, wie zum Beispiel Trennmittel und Füllstoffe, um Dir ein reines Nahrungsergänzungsmittel bieten zu können.

Wie ist Deine Meinung über den Einsatz von Füllstoffen in Nahrungsergänzungsmitteln? Schreibe Deine Meinung darüber gerne in die Kommentare – wir sind gespannt darauf, was Du zu dieser Thematik zu sagen hast!

 


 

Quellen

[1] Regulation (EU) Nº 231/2012 of 9 March 2012. Laying down specifications for food additives listed in Annexes II and III to Regulation (EC) Nº 1333/2008 of the European Parliament and of the Council. https://www.fsai.ie/uploadedFiles/Consol_Reg231_2012.pdf.
[2] Ohwoavworhua FO, Adelakun TA. Non-wood Fibre Production of Microcrystalline Cellulose from Sorghum

Fotos: AdobeStock: 195368833; 231920177

Über den Autor Julia G.:
Julia G. von Sports & Health
Seit August 2017 ist Julia G. die Content Managerin von Sports & Health – ihre Schwerpunkte sind das Content Marketing und die Produktpflege.
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