7 Ursachen für Darmträgheit – im Handumdrehen trägen Darm in Schwung bringen!

Inhalt

Wie funktioniert der Darm?
Was hilft gegen Darmträgheit?
Unsere zwei Joker gegen Darmträgheit
Fazit: Ursachen für einen trägen Darm
Quellen

 


 

Wie funktioniert der Darm?

Den Darm kannst Du Dir wie einen langen Schlauch vorstellen – dieser reicht vom Magen bis zum After. Nachdem Du Nahrung zu Dir genommen hast, ist die Aufgabe Deines Darm diese zu verdauen. Während dieses Prozesses werden Botenstoffe produziert, die eine zentrale Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern spielen. Außerdem regulieren Sie den Wassergehalt in Deinem Körper. Wenn es Dir seelisch nicht gut geht, kann sich das rasch auf Deinen Darm auswirken. [1] Die Folgen können Durchfall, starke Bauchschmerzen bis hin zur Verstopfung reichen – an diesem Punkt gelangen wir zur ersten und häufigsten Ursache, die zu einem trägen Darm beitragen:

1. Psychische Ursachen

"Darmpower

Wusstest Du, dass in Deinem Körper unzählige Nervenbahnen existieren? Die arbeiten eng verknüpft mit dem Gehirn zusammen. Auch Dein Darm arbeitet mit Nerven zusammen und ist darüber hinaus mit Deiner Psyche verknüpft, denn Dein Gehirn sendet am laufenden Band Signale.

Sind Deine Nerven oder Dein Gehirn erkrankt, sprich, hast Du psychische Probleme oder eine Nervenkrankheit, kann sich das enorm auf Deinen Darmtrakt auswirken und zur Darmträgheit führen.

Schlaganfälle, multiple Sklerose und auch Parkinson sind Krankheiten des zentralen Nervensystem und gerade diese Krankheiten betreffen die Darmfunktion erheblich.

 

2. Chronisch bedingter träger Darm

Eine chronische Verstopfung liegt dann vor, wenn minimal drei Monate vergehen, in denen der Stuhlgang Probleme bereitet – ergo: Wenn Du drei Monate nicht auf Toilette gehen kannst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Du unter einer chronischen Verstopfung leidest. Weitere Symptome dafür sind:

  • Starkes Pressen ist notwendig, um den Darm zu entleeren
  • Ein blockiertes Gefühl und Schmerz von innen stellt sich ein
  • Du bemerkst, dass Dein Darm nicht wirklich entleert ist

3. Reizdarm

Das Syndrom des Reizdarms ist äußerst unangenehm und bringt überwiegend Verstopfungen mit sich. Das Kuriose daran: beide Extreme treffen hier aufeinander. Ein Reizdarm verursacht nämlich im Wechsel Durchfall und Darmträgheit. Betroffene erleiden häufig Krämpfe, starke Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl und Druck auf dem Magen.

Das Problem ist, dass das Reizsyndrom nicht diagnostiziert werden kann. Das Verdauungsorgan verweigert seine Arbeit, ohne dass ein Mediziner dafür Gründe erkennt. Es gibt dennoch eine gute Nachricht, denn, Du kannst etwas gegen das Reizdarmsyndrom unternehmen:

  • Ernähre Dich angemessen
  • Widme Dich Entspannungsübungen

Unsere Kollegen von Praxisvita haben sich mit dem Thema Ernährung beim Reizdarmsyndrom auseinandergesetzt und verraten Dir, wie Deine Ernährung aussehen sollte [4].

4. Hormone

Sogar Hormone haben Einfluss auf Deinen Darm. Wenn Du eine Schilddrüsenunterfunktion hast verlangsamt das Deinen Magen-Darm-Trakt, weil die Hormone, die für Deine Schilddrüsenfunktion verantwortlich sind Deinen Organismus unzureichend mit Schilddrüsenhormonen versorgen. Das hat zufolge, dass Deine Nerven (die mit dem Gehirn verknüpft sind) nicht rechtzeitig reagieren können. Die Folge daraus: Verstopfung.

Liegt eine Schilddrüsenunterfunktion vor und auch wenn Du den Verdacht hast, solltest Du einen Arzt hinzuziehen.

5. Kaliummangel

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Wenn Du zu wenig Kalium in Deinem Organismus hast, fördert das eine Verstopfung. Für Kaliummangel ist meistens eine Nierenschwäche verantwortlich, aber auch das übermäßige Einnehmen von Abführmitteln führt zu einem Kaliummangel. Das belastet nicht nur den Darm, auch die Blase leidet darunter.

6. Medikamente

Medikamente können bezogen auf dem Darm wahrlich Übeltäter sein. Gerade die Mittel, die Magensäure verringern führen zur Darmträgheit. Aber warum ist das so? In solchen Magensäurebindern ist eine menge Kalzium und Kodein enthalten und wie Du bereits erfahren hast, fördert Kaliummangel Verstopfungen.

Verstopfungen, aber auch Durchfall kannst Du bekommen, wenn du Betablocker einnehmen musst oder wassertreibende Medikamente zu Dir nimmst. Leider hört sie Liste der Medikamente, die Darmträgheit verursachen nicht auf…

Morphine, Medikamente gegen Parkinson, Krämpfen, Blasenschwäche und Epilepsie können ebenfalls für einen trägen Darm sorgen und den menschlichen Organismus ordentlich aufwirbeln.

 

7. Schwangerschaft

Schwangere haben während der neun Monate eine hohe Hormonausschüttung – genau das führt zu Problemen mit dem Stuhlgang, sprich, es entsteht schnell eine Verstopfung. Zudem drückt der heranwachsende Embryo auf den Darm, sodass es zur Verengung kommt. Ein reibungsloser Darmtrakt kann der Körper in einer Schwangerschaft also keinesfalls leisten. [3]


Was hilft gegen Darmträgheit?

Hier und da etwas weglassen und bei der Ernährung nicht sparen kann bereits dabei helfen, einen gesünderen Darmtrakt zu gewährleisten, sieh mal:

  • Ausgewogene und gesunde Ernährung
  • Zufuhr von Ballaststoffen
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Aufnahme von rotem Fleisch reduzieren
  • Hektik und Stress vermeiden
  • Alkoholkonsum vermeiden
  • Rauchen vermeiden
  • Entspannungsübungen durchführen
  • Probiotika

Wenn Du neugierig rund um das Thema „Probiotik“ bist, dann schau mal hier, wir haben da etwas für Dich vorbereitet.


Unsere zwei Joker gegen Darmträgheit

  • Bakterienkulturen - Flora Bifido Lacto+

Wusstest Du, dass in unserem Darm Billionen(!) von Bakterien hausen? Man nennt das auch das Mikrobiom. Diese Bakterien arbeiten sogar vorbeugend vor Krankheiten, sollen as allgemeine Wohlbefinden bestimmen und Übergewicht verhindern. Unter anderem liegt die Hauptaufgabe natürlich darin, Deine Darmflora zu regulieren. Wenn Du aber einen trägen Darm hast, kannst Du hier nachhelfen und deine Darmträgheit ordentlich auf die Sprünge helfen, indem Du ein Präparat mit Bakterienkulturen zu Dir nimmst. [2] Bakterienkulturen sind zum Beispiel:

  • Bifidobacterium bifidum
  • Bifidobacterium breve
  • Bifidobacterium infantis
  • Bifidobacterium lactis
  • Bifidobacterium longum
  • Bifidobacterium adolescentis
  • Enterococcus faecium faecium
  • Lactobacillus acidophilus
  • Lactobacillus casei
  • Lactobacillus helveticus
  • Lactobacillus johnsonii
  • Lactococcus lactis
  • Lactobacillus plantarum
  • Lactobacillus reuteri
  • Ballaststoffe - Flohsamenschalen+

Ballastreiche Kost kann Dir ebenfalls dabei helfen, dass Dein Darm nicht mehr so träge ist. Gerade hier hilft die Zufuhr von Brokkoli – sind Dein Darm und die Darmbakterien aber erstmal geschwächt, ist es schwierig, so viel ballaststoffreiche Kost zu ich zu nehmen, dass Dein Darm wieder fit wird. Aber auch hier wird vermehrt Abhilfe geschafft!

Flohsamenschalen zum Beispiel helfen Dir ungemein. Die Samen enthalten zahlreiche Schleim- und Ballaststoffe! Allein 100g Flosamenschalen enthalten ca. 86g Ballaststoffe. Außerdem enthalten die Samen wertvolles fettes Öl und, bei besonders sorgfältig hergestellten Produkten sogar Vitamin C! All das kann enorm bei Darmträgheit helfen und Dich dabei unterstützen, endlich keine Darmprobleme mehr zu haben.

 


Fazit: Ursachen für einen trägen Darm

Wie Du siehst, gibt es eine Menge Gründe dafür, dass eine Darmträgheit bei Dir vorliegt. Gründe, Gründe, Gründe. Nach diesem Beitrag weißt Du aber, wie Du Deinem trägen Darm aktiv entgegenwirken kannst. Sodass Du Dir endlich keine Gedanken mehr darum machen musst und dich wohlfühlst. Wir wünschen Dir selbstverständlich nur das beste und wenn Du Dich zu unserem „Darmpower Sparpaket“ beraten lassen möchtest – immer gerne, melde Dich einfach bei uns!

 

 

Quellen

Bildnachweise Originalablichtungen in chronologischer Reihenfolge

1. © draganagordic / Fotolia
2. © Kzenon / Fotolia
3. © sarsmis / Fotolia
4. © Underdogstudios / Fotolia

Über den Autor Julia G.:
Julia G. von Sports & Health
Seit August 2017 ist Julia G. die Content Managerin von Sports & Health – ihre Schwerpunkte sind das Content Marketing und die Produktpflege.
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