Astaxanthin – Das stärkste Antioxidans der Welt für mehr Leistung, jüngeres Aussehen und bessere Gesundheit

Astaxanthin – Das stärkste Antioxidans der Welt für mehr Leistung, jüngeres Aussehen und bessere Gesundheit

Astaxanthin der Farbstoff, der Lachsen ihre rosa Farbe verleiht, gilt als das stärkste Antioxidans der Welt. Es soll über 60-mal stärker wirken als Vitamin C und die antioxidative Eigenschaften von Vitamin E sogar um das 500-fache übersteigen. Lachse verdanken diesem Wundermittel nicht nur ihre tolle Farbe, sondern auch die Power, die sie brauchen, um Tag ein Tag aus stromaufwärts zu schwimmen. Auch für Menschen wirkt Astaxanthin leistungssteigernd und ist daher für Sportler besonders interessant. Aber auch kranke und geschwächte Menschen können von seiner stärkenden Wirkung profitieren. Dieses Mittel kann aber noch viel mehr. Astaxanthin soll die negativen Auswirkungen von Stress reduzieren, bei der Linderung chronischer Entzündungen helfen, die Augengesundheit unterstützen, die Zeugungsfähigkeit bei Männern erhöhen und vorbeugend gegen Herzkrankheiten wirken. Besonders Schmerzpatienten können von der Einnahme von Astaxanthin einen Nutzen ziehen, weil dem Mittel eine schmerzlindernde Wirkung nachgesagt wird. Als das bisher stärkste Antioxidans der Welt schützt es die Haut zudem auch effektiv vor vorzeitiger Alterung, gilt als natürlicher Sonnenschutz von innen und sorgt dafür, dass wir möglichst lange jung und frisch aussehen. Die Liste der Vorzüge von Astaxanthin, einem Carotinoid, ließe sich noch unendlich weiterführen. Doch ist Astaxanthin wirklich ein solches Wundermittel? Wir verraten es Ihnen.

 


 

 


 

Was ist Astaxanthin eigentlich genau?

Astaxanthin ist ein sowohl wasser- als auch fettlösliches Carotinoid, das Lachsen und anderen Tieren wie Krabben, Shrimps oder Flamingos ihre rosa Farbe verleiht. Carotinoide sind als Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe auch für die kräftigen Farben von einigen Obst- und Gemüsesorten verantwortlich. So verdanken zum Beispiel Tomaten und Möhren den Carotinoiden ihre rote bzw. orangene Farbe. Mehr als 700 verschiedene Carotinoide sind inzwischen bekannt, dabei werden zwei Gruppen unterschieden: Die Carotine und die Xanthophylle. Das Beta-Karotin oder das Lycopin aus Tomaten zählt zum Beispiel zu den Carotinen, während Lutein und Zeaxanthin aus Spinat sowie auch Astaxanthin zu den Xanthophyllen gehören.

 

 


 

Wo kommt Astaxanthin natürlicherweise vor?

Natürlicherweise kommt Astaxanthin in bedeutender Menge vor allem in Algen, also Plankton vor, aber auch einige Pilze und Bakterie enthalten verhältnismäßig viel von diesem Antioxidans. Die dabei höchste Astaxanthin-Konzentration wurde bisher in der grünen Mikroalge Haematococcus pluvialis gefunden. Wenn nun andere Tiere, wie die Lachse, große Mengen astaxanthinhaltiger Nahrung essen, reichert sich das Astaxanthin in ihnen ab und verfärbt sie rosa. Das ist nicht nur bei Lachsen, sondern auch bei Shrimps, Forellen, Krabben, Hummer, Shrimps und Flamingos der Fall. Lachse reichern dabei allerdings mehr Astaxanthin an, als jedes andere Tier auf der Welt. Astaxanthin wirkt aber nicht nur als Farbstoff, sondern verleiht den Tieren auch eine besondere Leistungskraft. Weil es sich in den Muskeln anreichert, sind Lachse unglaublich ausdauernd und haben enorme Kräfte, ohne die sie niemals so lange stromaufwärts schwimmen könnten, wie sie es unter natürlichen Bedingungen ständig tun. Darüber hinaus schützt dieses Farbpigment die Tiere vor den schädlichen Strahlen der Sonne, unterstützt ihr Immunsystem und ist wichtig für ihr Fortpflanzungsverhalten und ihre Fruchtbarkeit.(1)

Interessant ist, dass astaxanthinhaltige Algen, wie beispielsweise die Mikroalge Haematococcus pluvialis, zwar nicht stromaufwärts schwimmen müssen, aber oft an Plätzen mit ungünstigen Lebensbedingungen wachsen. Algen sind daher oftmals schwierigen Situationen ausgesetzt, zum Beispiel dann, wenn sie in einer Pfütze leben und diese aufgrund von Witterungsbedingungen auszutrocknen droht. Aber auch intensive Hitze, Sonneneinstrahlung oder Kälte kann den Algen zu schaffen machen. In solch brenzligen Situationen hilft das Astaxanthin den Algen zu überleben. Dabei verfärben sich die Algen sogar rot, weil zugleich andere Stoffwechselvorgänge, wie die Herstellung des grünen Pflanzenfarbstoffs Chlorophyll, eingestellt werden. In der Alge reichert sich dann immer mehr Astaxanthin an und schützt sie aufgrund ihrer starken antioxidativen Wirkung so gut, dass Algen mehrere Jahrzehnte lang selbst bei heftigen Witterungsbedingungen überleben können. Können wir uns als Menschen diese Wirkungen von Astaxanthin ebenfalls zu Nutze machen? Ja!

 

 


 

Die vielfältigen Vorteile von Astaxanthin im Überblick

Im Vergleich zu anderen Carotinoiden unterscheidet sich Astaxanthin ein klein wenig in seinem chemischen Aufbau und genau dieser Unterschied macht Astaxanthin so interessant. Anders als andere Carotinoide kann Astaxanthin die Bluthirnschranke überwinden und damit auch im Gehirn selbst wirken. Aufgrund seiner zugleich wasser- und fettlöslichen Eigenschaft kann es sich wie kein anderes Mittel innerhalb weniger Sekunden im gesamten Organismus verteilen und überall seine zellschützende Wirkung entfalten. Astaxanthin gilt als das bisher stärkste Antioxidans, das jemals entdeckt wurde, weshalb ihm viele Vorzüge für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Jugendlichkeit nachgesagt werden. Im Folgenden möchten wir Ihnen die wichtigsten Aspekte, die bereits durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt werden konnten, kurz vorstellen.

 


 

1. Astaxanthin für Zellschutz und glatte Haut

Freie Radikale sind Teilchen mit einem unausgeglichen Ladungsverhältnis, die daher bestrebt sind, anderen Verbindungen ein Elektron zu rauben, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Das macht sie aggressiv und gefährlich für uns. Wenn wir zu vielen freien Radikalen ausgesetzt sind, kann der dadurch ausgelöste oxidative Stress unsere Zellen schädigen und so zu vielfältigen Problemen und Beschwerden führen sowie die Alterung beschleunigen. Oxidativer Stress provoziert die Entstehung von chronischen Entzündungsprozessen und vorzeitigem Zelltod bis hin zu Krebs. Auch das Hautbild leidet. Freie Radikale sind einer der Hauptgründe für nachlassende Spannkraft und die Bildung von Falten. Wer lange jung und frisch aussehen möchte, sollte oxidativen Stress also vermeiden. Das geht am besten durch die Zufuhr von Antioxidantien. Antioxidantien besitzen überschüssige Elektronen und sind daher in der Lage, freie Radikale unschädlich zu machen. Sie unterbinden sozusagen die Kaskade, die freie Radikale auslösen.(2)

Durch die moderne Lebensweise von heute (schlechte Ernährung, zu wenig Bewegung, künstliche Beleuchtung in Innenräumen, Zunahme von Umweltgiften, viel Stress usw.) sind wir alle einer zunehmenden Belastung mit freien Radikalen ausgesetzt und können von der Zufuhr mit Antioxidantien profitieren. Astaxanthin gilt als das weltweit stärkste Antioxidans überhaupt und kann daher so gut wie kein anderes Mittel oxidativen Stress reduzieren und damit vorzeitige Alterungserscheinungen verhindern helfen. Im Vergleich zu Vitamin E, einem sehr starken Antioxidans, kann Astaxanthin freie Radikale über 500-mal effektiver unschädlich machen und wirkt mal im Vergleich zu Beta-Karotin, das ebenfalls als starkes Antioxidans gehandhabt wird, bis zu 50-mal stärker. Selbst die antioxidative Wirkung von Vitamin C übertrifft das Carotinoid um das bis zu 60-fache.(3) Gerade die positiven Auswirkungen auf das Hautbild von Astaxanthin sind sehr gut erforscht.(4,5)

 

2. Astaxanthin für mehr Leistung und Kraft

Astaxanthin ist aufgrund seiner Leistung steigernden Eigenschaft bei Sportler sehr beliebt. Sowohl Ausdauer als auch Kraft lassen sich allein durch seine Einnahme verbessern. Gleichzeitig regeneriert der Körper schneller nach intensiven Belastungen, und Anwender berichten über weniger Muskelkater und geringere Gelenkbeschwerden. Auch hier liegt der Grund in der antioxidativen Eigenschaft von Astaxanthin. Denn jede körperliche Belastung verursacht Oxidationsprozesse, bei der freie Radikale entstehen. Dabei gilt: Je intensiver die Aktivität, desto mehr freie Radikale werden ausgeschüttet. Wenn dann keine Antioxidantien zur Neutralisierung zur Verfügung stehen, ermüdet man schneller und Gelenke und Muskeln leiden stärker. Astaxanthin kann diese Beschwerden abfangen, indem es den durch Bewegung ausgelösten oxidativen Stress deutlich reduziert und damit signifikante Leistungssteigerungen möglich macht.(6,7,8,9)

Dazu ein Beispiel: Bei einer Doppelblindstudie wurde die Kraftausdauersteigerung von Teilnehmern an einer Kniebeugemaschine untersucht. Während die Probanden, die über einen Zeitraum von sechs Monaten 4 mg Astaxanthin am Tag erhielten, ihre Wiederholungszahl im Studienzeitraum um 27 Wiederholungen steigern konnten, verbuchten die Teilnehmer der Placebogruppe nur eine Steigerung von neun Wiederholungen. Die Astaxanthin-Gruppe erzielte also ein dreifach besseres Ergebnis.(10)

 

3. Astaxanthin gegen Entzündungen

Entzündungen sind grundsätzlich eine natürliche Reaktion unseres Körpers, um potentiell krankmachende Erreger, die den Weg in unser Inneres geschafft haben, schnellstmöglich zu bekämpfen, damit sie keinen Schaden anrichten können. Problematisch wird das erst, wenn Entzündungen zum chronischen Dauerzustand werden. Dann leidet das Immunsystem und es können vielfältige Probleme entstehen. Zu den typischen Krankheiten, die mit chronischen Entzündungsprozessen in Verbindung gebracht werden, zählen zum Beispiel Arthritis, Asthma, Arteriosklerose, Morbus Crohn, Darmkrebs, Alzheimer, Schlaganfälle, Reizdarm oder Darmkrebs.

Astaxanthin verfügt über die Eigenschaft, die meisten Entzündungsbotenstoffe im Körper zu reduzieren. Gerade Patienten mit chronischen Entzündungsprozessen können daher von der Einnahme von Astaxanthin profitieren, da dieses Mittel anders als die meisten Medikamente keine unerwünschten Nebenwirkungen auslöst.(11,12)

 

Inzwischen sehr gut erforscht ist die Behandlung von sogenannten Tennisarmen, bei denen es, ausgelöst durch eine übermäßige Beanspruchung beim Sport, zu einer Entzündung von Sehnen im Ellenbogen kommt. Bei einer Studie konnte gezeigt werden, dass die Beschwerden bei Betroffenen, die Astaxanthin zuführten, deutlich schneller abklangen, als bei Betroffenen, die kein Astaxanthin zu sich nahmen.(13)

 

4. Astaxanthin als natürliches Schmerzmittel bei Gelenkbeschwerden

Bei Krankheiten wie Arthrose oder Arthritis kommt es aufgrund von Knorpelschwund zu zum Teil heftigen Gelenkbeschwerden. Auch hier kann die Einnahme von Astaxanthin helfen. In einer Studie von 2002 konnte gezeigt werden, dass die Schmerzen bei mehr als 80 % aller untersuchten Patienten deutlich vermindert werden konnten allein durch die Zufuhr von Astaxanthin. Selbst Menschen, die bereits seit Jahren unter Arthritis oder Arthrose leiden, berichteten nach der Einnahme von Astaxanthin über einen Zeitraum von einem bis zwei Monaten über eine Reduktion der Schmerzen und mehr Bewegungsspielraum in den Gelenken und das bei gleichzeitiger Verringerung ihre bisher eingenommenen Medikamente.(14)

Auch beim Karpaltunnelsyndrom, für das es bisher noch keine wirklich befriedigende Therapieansätze in der Schulmedizin gibt, kann die Behandlung mit Astaxanthin die Schmerzen vermindern und das bereits nach einer Einnahme von nur wenigen Wochen, so Dr. Gene Spiller Ph.D. vom Health Research and Studies Center in Kalifornien.(15)

 

5. Astaxanthin für die Herz-Kreislauf-Gesundheit

Aufgrund seiner starken entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften wirkt sich Astaxanthin auch positiv auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit aus. Es sorgt für eine Entspannung der Herzgefäße, wodurch der Blutdruck gesenkt und der Blutfluss verbessert wird. Dadurch reduziert sich auch das Risiko für Entzündungen. Experten schätzen, dass sich dadurch die Wahrscheinlichkeit einen Schlaganfall oder Herzinfarkt, aufgrund verstopfter Gefäße, zu erleiden, deutlich minimieren lässt.(16, 17)

 

6. Astaxanthin als natürliches Sonnenschutzmittel

Was viele nicht wissen, auch durch einen Sonnenbrand werden entzündliche Prozesse in Gang gesetzt. Daher hat sich Astaxanthin auch als natürlicher Schutz vor der Sonnenstrahlung bewährt. Anders als bei herkömmlichen Sonnenschutzmittel, die oft auch kritische Zusatzstoffe enthalten, entfällt hier ein ständiges Einreiben des Körpers. Außerdem wird beim Sonnenschutz mit Astaxanthin auch nicht die Vitamin-D-Produktion gehemmt, wie es bei Sonnenschutzmitteln mit hohem Lichtschutzfaktor der Fall ist. Astaxanthin bieten einen Schutz der Haut von innen heraus gegen die schädliche UV-Strahlung der Sonne.

Untersuchungen zeigen, dass bereits die Einnahme von 4 Milligramm natürlichem Astaxanthin pro Tag über einen Zeitraum von zwei Wochen die Zeitspanne, in der sich die Teilnehmer in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu erleiden, signifikant ansteigen lässt.(18) Um einen ausreichenden Sonnenschutz zu erzielen raten Experten bereits vier Wochen vor Urlaubsbeginn mit der Einnahme von Astaxanthin zu beginnen, weil der dadurch entstehende Sonnenschutz mit der Dauer der Einnahme verstärkt wird.

 

7. Astaxanthin für fitte Augen

In der heutigen Zeit leiden viele Menschen unter schnell ermüdenden Augen. Gerade Menschen, die viel vor Bildschirmen arbeiten, klagen über Ermüdungserscheinungen ihrer Augen, die unter Fachleuten als Asthenopie bezeichnet werden. Die Augen schmerzen, sind gerötet, trocken oder tränen und sind lichtempfindlich. Auch die Sehstärke kann leiden und es kann zu Kopfschmerzen und steifen Schultern kommen. Diese Symptome können durch eine Nahrungsergänzung mit Astaxanthin gemindert werden und das bereits bei einer Tagesdosis von 6 mg Astaxanthin.(19,20, 21) Die Forscher vermuten, dass Astaxanthin den Blutfluss in den Augen, insbesondere in der Netzhaut verbessert und daher für die Prävention von Makulardegeneration und Grauem Star in Zukunft eine wichtige Rolle spielen könnte.(22)

 


 

 


 

8. Astaxanthin und Krebs

Bisher nur in Tierstudien untersucht wurde die Wirkung von Astaxanthin auf Krebstumore. Doch die Resultate geben große Hoffnung, dass das Antioxidans künftig auch bei der Vorbeuge und Behandlung von Krebs beim Menschen wichtig werden könnte. So konnte bei Mäusen gezeigt werden, dass die Verabreichung von Astaxanthin einen positiven Einfluss auf natürliche Killerzellen hat, die Tumorzellen erfolgreich angreifen können.(23) Zugleich senkte die Behandlung mit Astaxanthin das Risiko für Dickdarmkrebs bei Ratten und verhinderte Prostatavergrößerungen, die mit Prostatakrebs in Verbindung gebracht werden. (24,25,26)

Vermutlich verbessert Astaxanthin die Kommunikation zwischen den Zellen und aktiviert bestimmte Enzyme, die dabei helfen, Krebszellen unschädlich zu machen. Aber auch die entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften von Astaxanthin spielen hier laut Experten wahrscheinlich eine Rolle.

9. Astaxanthin gegen Diabetes

Diabetes beginnt damit, dass der Blutzuckerspiegel lange Zeit unnatürlich hoch ist. Das bedeutet massiven oxidativen Stress für den Körper, der besonders die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse, die wiederum für die Produktion von Insulin zuständig sind, in Mitleidenschaft zieht. Aufgrund seines außerordentlich starken Potenzials oxidativen Stress zu senken, kann die Behandlung mit Astaxanthin bei Diabetes im Frühstadium die Beta-Zellen schützen und typische Komplikationen wie Nierenschwäche vorbeugen. Diese Zusammenhänge konnten bisher aber nur in Tierexperimenten belegt werden.(27,28)

 

10. Astaxanthin für die Zeugungsfähigkeit

Bei Männern mit schlechter Spermienqualität, denen im Rahmen einer Doppelblindstudie, 16 mg Astaxanthin am Tag verabreicht wurde, verbesserten sich Bewegungsfähigkeit und Anzahl der Spermien deutlich im Vergleich zu Teilnehmern, die kein Astaxanthin bekamen. Das hatte auch Auswirkung auf die Anzahl der zustande gekommenen Schwangerschaften im Zeitraum der Studie. Während nur 10,5 % der Frauen schwanger wurden, deren Männern kein Astaxanthin verabreicht wurde, konnte sich bei den Paaren mit Astaxanthinbehandlung der Männer jede zweite Frau über eine Schwangerschaft freuen. Astaxanthin verbessert also die Qualität der Spermien und kann bei Zeugungsproblemen zu einem wirksamen Therapieansatz werden.(29)

     


     

      Aufgepasst: Astaxanthin ist nicht gleich Astaxanthin

      Wer jetzt neugierig darauf ist, Astaxanthin selbst einmal zu testen, der sollte auf die entsprechende Qualität achten. Denn auch hier gibt es gravierende Unterschiede. Wichtig ist, dass es sich um Astaxanthin aus natürlichen Quellen handelt, also dass das Astaxanthin entweder aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis oder aus Meerestieren wie Lachs oder Krill gewonnen wird. Synthetisch hergestelltes Astaxanthin, das eventuell sogar mit Hilfe von gentechnisch veränderten Hefepilzkulturen hergestellt wird, sollte hingegen gemieden werden. Natürlich könnte man auch einfach Lachs essen, doch hier schwankt der Astaxanthin-Gehalt stark und sofern es sich nicht um Wildlachs handelt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Tier mit synthetisch angereichertem Astaxanthin gefüttert wurde, und daher leider kein natürliches Astaxanthin liefert.

       

       


       

      Wie viel Astaxanthin einnehmen?

        Experten empfehlen eine Tagesdosis von 4 – 12 mg Astaxanthin pro Tag. Gesunde Menschen sollten sich dabei an der unteren Grenze und kranke Personen an der oberen Grenze orientieren. Im Idealfall wird die Dosis langsam gesteigert. Falls bei regelmäßiger Einnahme innerhalb von vier Wochen keine Besserung der Beschwerden eintritt, kann die Dosis dann nach und nach gesteigert werden.

         


         Astaxanthin

        Quellen und weitere Studien:

        (1) Shimidzu, N., Goto, M., Miki, W. (1996). "Carotenoids as Singlet Oxygen Quenchers in Marine Organisms." Fisheries Science. 62(1):134-137.
        (2) Britton G: Structure and properties of carotenoids in relation to function. FASEB J. 1995;9:1551-1558.
        (3) Bagchi, D. (2001). "Oxygen Free Radical Scavenging Abilities of Vitamins C, E, B-Carotene, Pycnogenol, Grape Seed Proanthocyanidin Extract, Astaxanthin and BioAstin in Vitro." On file at Cyanotech Corporation.
        (4) Yamashita, E. (2002). "Cosmetic Benefit of Dietary Supplements Containing Astaxanthin and Tocotrienol on Human Skin." Food Style. 21 6(6):112-17.
        (5) Tominaga, K. (2012). "Cosmetic benefits of astaxanthin on humans subjects" Acta Biochimica Polonica, 59(1), 43-47
        (6) Sawaki, K., et al., (2002). "Sports Performance Benefits from Taking Natural Astaxanthin Characterized by Visual Acuity and Muscle Fatigue Improvements in Humans." Journal of Clinical Therapeutics & Medicines. 18:(9)73-88<
        (7) Aoi W, Naito Y, Takanami Y, Ishii T, Kawai Y, Akagiri S, et al. Astaxanthin improves muscle lipid metabolism in exercise via inhibitory effect of oxidative CPT I modification. Biochemical and biophysical research communications. 2008 Feb 22;366(4):892-7. PubMed PMID: 18082622.
        (8) Klinkenberg LJ, Res PT, Haenen GR, Bast A, van Loon LJ, van Dieijen-Visser MP, et al. Effect of antioxidant supplementation on exercise-induced cardiac troponin release in cyclists: a randomized trial. PloS one. 2013;8(11):e79280. PubMed PMID: 24260184. Pubmed Central PMCID: 3834092.
        (9) Djordjevic B, Baralic I, Kotur-Stevuljevic J, Stefanovic A, Ivanisevic J, Radivojevic N, et al. Effect of astaxanthin supplementation on muscle damage and oxidative stress markers in elite young soccer players. The Journal of sports medicine and physical fitness. 2012 Aug;52(4):382-92. PubMed PMID: 22828460.
        (10)Curt L. Malmsten ÅL. Dietary Supplementation with Astaxanthin-Rich Algal Meal Improves Strength Endurance Carotenoid Science. 2008;13. PubMed PMID:
        (11)Park, J.S. et al., (2010) "Astaxanthin decreased oxidative stress and inflammation and enhanced immune response in humans." Nutr Metab (Lond). 2010 Mar 5;7:18.
        (12)Underwood, A. (2005). "Quieting a Body’s Defenses." Newsweek Magazine, Special Summer Issue, August 2005. Pg. 26-28.
        (13)https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/astaxanthin-ia_19.pdf
        (14)https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/astaxanthin-ia_03.pdf
        (15)Nir, Y., Spiller, G. (2002a). "Effect of an astaxanthin-containing product on carpal tunnel syndrome." Journal of the American College of Nutrition. 21(5):Oct, 2002. Pg. 489
        (16)Yasunori, N, et al., (2005). "The effect of astaxanthin on retinal capillary blood flow in normal volunteers." J. Clin. Ther. Med. 21(5):537-542.
        (17)Fassett, R.G., Coombes, J.S., (2011) "Astaxanthin: a potential therapeutic agent in cardiovascular disease." Mar Drugs. 2011 Mar 21;9(3):447-65.
        (18)Lorenz, T. (2002). "Clinical Trial Indicates Sun Protection from BioAstin Supplement." Cyanotech Technical Bulletin based on Independent Consumer Testing Company clinical trial (unpublished). On file at Cyanotech Corporation.
        (19)Sawaki K, et al: Effect of astaxanthin on sports performance – Effect on visual function and muscle fatigue recovery in athletes. J Clin Ther & Med. 2002;18:1085- 1099.
        (20)Nagaki Y, et al: Effects of astaxanthin on accommodation, critical flicker fusion, and pattern visual evoked potential in visual display terminal workers. J Trad Med. 2002;19:170-173.
        (21)Nakamura A, et al: Change in visual function from astaxanthin. Jpn J Clin Ophthalmol. 2004;58:1051- 1054
        (22)Nagaki Y, et al: The effect of astaxanthin on retinal capillary blood flow in normal volunteers. J Clin Ther & Med. 2005;21(5):537-542.
        (23)Kurihara H, et al: Contribution of the antioxidative property of astaxanthin to its protective effect on the promotion of cancer metastasis in mice treated with restraint stress. Life Sci. 2002;70:2509-2520.
        (24)Tanaka T, et al: Chemoprevention of rat oral carcinogenesis by naturally occurring xanthophylls, astaxanthin and canthaxanthin. Cancer Res. 1995;55:4059-4064.
        (25)Tanaka T, et al: Suppression of azomethane-induced rat colon carcinogenesis by dietary administration of naturally occurring xanthophylls astaxanthin and canthaxanthin during the postinitiation phase. Carcinogenesis 1995;16:2957-2963.
        (26)Chew BP, et al: A comparison of the anticancer activities of dietary b-carotene, canthaxanthin and astaxanthin in mice in vivo. Anticancer Res. 1999;19:1849-1854.
        (27)Uchiyama K, et al: Astaxanthin protects beta-cells against glucose toxicity in diabetic db/db mice. Redox Rep. 2002;7(5):290-3.
        (28)Naito Y, et al: Prevention of diabetic nephropathy by treatment with astaxanthin in diabetic db/db mice. Biofactors. 2004;20(1):49-59.
        (29)Comhaire FH, El Garem Y, Mahmoud A, Eertmans F, Schoonjans F. Combined conventional/antioxidant "Astaxanthin" treatment for male infertility: a double blind, randomized trial. Asian journal of andrology. 2005 Sep;7(3):257-62. PubMed PMID: 16110353.

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        Chris Flaig ist einer der zwei Gründer von Sports & Health. Seit 2014 existiert das Unternehmen mit Fokus auf natürliche Produkten handgefertigt in Deutschland und basierend auf den neuesten Studien, mit dem Ziel das Optimum aus Deiner Gesundheit zu holen. Sein fundiertes Wissen schreibt Chris in einzelnen Blogbeiträgen nieder, sowie in seinem ersten eigenen Buch: Das OPC Buch – Die Quelle der Gesundheit!
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